BIOGRAFIE

Francisco Medina wurde am 30. Januar 1977 in Rostock geboren.
 
Als Kind stand er schon in diversen Filmproduktionen vor der Kamera. Seine Schauspielausbildung machte er an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Zu seinen Fernseharbeiten gehören unter anderem Episodenhauptrollen in „Wolffs Revier", „Traumschiff", „Berlin-Berlin", „Rosenheim-Cops" und eine Hauptrolle in einer kleineren Kinoproduktion mit Namen „VielzuWenig" sowie verschiedene Arbeiten fürs chilenische Kino.
 
Francisco Medina spielte Theater auf verschiedenen deutschen Bühnen (Münster, Rostock, Berlin, Festspiele Bad Hersfeld) und auch im Ausland (Chile, England, Italien). Seit Kurzem hat er auch Regiearbeiten vorgelegt („Antigone", „Der kleine Prinz" etc.) am Stadttheater Münster, wobei er mit letzterer auch in die Auswahl zur besten Jugendtheaterinszenierung des Jahres 2005 in Berlin kam. Des Weiteren hat er im Jahr 2003 den Max-Reinhardt-Preis bekommen und 2005 den NRW Kinder- und Jugendtheaterpreis.
Am Theater spielte Francisco Medina die folgenden Rollen in klassischen Stücken von Schiller, Shakespeare und Sophokles: den „Oedipus" aus „Oedipus Rex und Kolonnos", „Ferdinand von Walter" aus „Kabale und Liebe", „Orlando" aus „Viel Lärm um nichts", „Rogoshin" aus „Der Idiot", „Camille" aus „Dantons Tod", „Karl Moor" aus „Die Räuber", „Graf Dunois" aus „Die Jungfrau von Orleans" und den „Othello".

FRANCISCO MEDINA RTL - STECKBRIEF

  • Geburtsdatum: 30.01.1977
  • Sternzeichen: Drache/Wassermann
  • Geburtsort: Rostock
  • Wohnort: Köln, Berlin
  • Familienstand: ledig
  • Geschwister: ein Bruder
  • Haarfarbe: schwarz
  • Augenfarbe: braun
  • Größe: 1,85 m
  • Deutsch (Muttersprache), Spanisch (perfecto), Englisch (very good), Französisch (comme ci comme ca), Russisch (ploxo)
  • Gesang: Chanson (Bass – Bariton)
  • Stimmlage: Bass – Bariton
  • Tanz: Salsa, Tanztheatererfahrung, Steppen, Tango, Walzer, Menuett (Grundkenntnisse)
  • Besonderes: Reiten (sehr gut), Akrobatik, Fechten
  • Hobbys: von allem etwas

AUSBILDUNG/WERDEGANG

1977 In Rostock (DDR) geboren
1983 – 87 In Santiago de Chile
1988 – 96 Schulzeit & Abitur in Berlin
1997 – 99 Beginn Arbeit als Schauspieler in diversen Theaterproduktionen (England, Italien, Polen, Chile & Deutschland) und Ausbildung an Theateruniversität in Chile (Arcis).
2000 – 04 Student an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Diplom - Schauspieler)
2003 Max – Reinhardt Preisträger & Publikumspreis beim Schauspielschultreffen in Graz
2002 – 08 Fest & Gastengagements an diversen Stadttheatern.
2005 Schauspiel – Preis auf dem 21. NRW Theatertreffen(Jugend) in Krefeld für die Rolle des Adam Sandorns aus Klasse der Besten.
2007 Erste eigene Inszenierung in der Auswahl zur besten Jugendtheaterinszenierung des Jahres in Berlin mit „der kleine Prinz“.
seit 2007 und
bis auf Weiteres: Hauptcast bei RTL – Fernsehserie „Alles was zählt“

FILM & FERNSEHEN (AUSWAHL)

1988 – 90 Diverse Defa Filme Hauptrollen Defa (DDR) Nina Freudenberg
1992 Alle Tage Sonntag Episodenrolle ARD Diverse
1997 Wolffs Revier (Pilotfilm) Antonio Sat 1 Manfred Stelzer
1998 Don Quixote Hauptrolle (Doku) TV – Finnland Taru Venalaainen
2000 Traumschiff Juan (Koch) ZDF Michael Steinke
2001 Rosenheim Cops Edmundo ZDF Gudrun Scheerer
2002 Berlin, Berlin (2 Episoden) Antonio ARD Gudrun Scheerer
2004 Viel Zuwenig Tom (Hauptfigur) KINO Karolin Kunz
2005 Gonzalo Rojas der junge G. Rojas KINO (Chile) Pablo Basulto
2006 Angie Der Telefontyp RTL Sophie Allet Coche

seit
2007 Alles was Zählt Maximilian RTL Diverse
Vertrag verlängert bis 2011 tägliche Serie

INSZENIERUNGEN (AUSWAHL)

  • 1983 Tage der Kommune Kommunarde Berliner Ensemble Carlos Medina
  • 1985 Ausnahme und die Regel Sohn des Kulis Berliner Ensemble Carlos Medina
  • 1997 Herr der Fliegen Jack IKARON - Theater Carlos Medina
  • 1998 Don Quixote mehrere Rollen Protheus (England) Chris Baldwin
  • 1998 Emigration Hauptrolle Teatrop (Italien) Francesco Pipeggi
  • 1999 Viva la Vida Gunther IKARON - Theater Amilcar Borges
  • 1999 El Senor de las Moscas Hauptrolle ARCIS (Chile) Carlos Medina
  • 2000 Salto Mortale Clown Straßentheater Carlos Medina
  • 2001 Der Bastard (Titelrolle in Uraufführung, Text von Volker Braun) Carlos Medina
  • 2002 Bruchstücke Sohn & Chor Volkstheater Rostock Lutz Graf
  • 2002 Urfaust Valentin Volkstheater Rostock Sandrine Hutinet
  • 2002 Hora et Labora Tanztheater HMT - Rostock Romy Hochbaum
  • 2003 Kurt Weill Abend Gesangspart HMT - Rostock Thomas Möckel
  • 2005 Jungfrau von Orleans Graf Dunois Stadttheater Münster Hermann Schein
  • 2005 Schönes Der Junge Stadttheater Münster Andre Sebastian
  • 2005 Das schlechteste... Othello Stadttheater Münster Beat Fäh
  • 2005 Der kleine Prinz (Erste eigene Inszenierung) Stadttheater Münster Francisco Medina
  • 2005 Maß für Maß Claudio Stadttheater Münster Helmut Palitzsch
  • 2005 In 8 Minuten nach Paris Gesangspart Stadttheater Münster Edda Klepp/L. Petcu
  • 2006 Dantons Tod Camille Desmoulins Stadttheater Münster Markus Kopf
  • 2006 Der Idiot Rogoschin Stadttheater Münster Andre Sebastian
  • 2006 Kabale und Liebe Ferdinand Stadttheater Münster Markus Kopf
  • 2006 Das Dschungelbuch Mogli Stadttheater Münster Teresa Rotemberg
  • 2007 Barmherzigkeit Malte L. Brigge Stadttheater Münster Barbara Wachendorff
  • 2007 Bastard der Antigone (Eigene Regie) Stadttheater Münster Francisco Medina
  • 2007 Romeo und Julia (Oper) Romeo Stadttheater Münster Bernhard Warnecke
  • 2007 Oedipus (Rex & Kolonos) Oedipus Stadttheater Münster Wolfram Mehring
  • 2007 Viel Lärm um nichts Orlando Bad Hersfelder Festspiele Phillip Kochheim
  • 2009 musik meets poetry SOLO-Programm Einzel-Event - diverse Bühnen zusammen mit
    Pianist PATRICK LECHNER und Violinist TYMUR MELNYK

DREI FRAGEN AN FRANCISCO MEDINA

Wo konnte man dich vor „Alles was zählt“ sehen?

Ich habe viel ausprobiert. Viel Theater gespielt, auch im Ausland und seit Kindesbeinen immer wieder mal gedreht. Zuletzt hatte ich das Glück, selber Regie führen zu dürfen, eine Herzensangelegenheit!

Was ist für dich die Herausforderung, jetzt bei einer Soap einzusteigen?

Eine sehr besondere. Das Arbeiten bei AWZ verlangt ein hohes Maß an Konzentration und Professionalität, da wir täglich ein unglaubliches Pensum bewältigen. Zuletzt habe ich Shakespeare vor 1.600 Zuschauern gespielt, das verlangt natürlich ganz andere Mittel ab, als ganz nah vor der Kamera zu stehen.

Auf welche der Frauen bei AWZ hat deine Rolle Maximilian es abgesehen?

Maximilian hat das Glück, dass er sich bei Blond und Brünett bedienen kann – sprich, er umgarnt Lena und Jenny – gleichzeitig.